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Marion Michels, Dave Brüllmann: 
Ticino con Passione. Kulinarische Streifzüge zwischen dem Lago Maggiore und dem Lago di LuganoMarion Michels, Dave Brüllmann: Ticino con Passione. Kulinarische Streifzüge zwischen dem Lago Maggiore und dem Lago di Lugano Ticino con Passione - lassen Sie sich vom südländischen Flair und der kreativen Küche des Tessins verzaubern. Südländische Impressionen: die verschwenderische Blütenpracht des Frühlings, die breite Farbpalette des Tessiner Sommers und geheimnisvolle Herbststimmungen werden zur Kulisse kulinarischer Highlights in besonders schönen Restaurants, Trattorien und Grotti. Ticino con Passione - herzlich willkommen zu einer wahrhaft köstlichen Reise voller Sonnenschein und mediterranem Ambiente. » Zur Rezension...

gemeinden - vallecannobina

Das Valle Cannobina hat im Sommer wie Winter ein mildes Klima und eine hervorragende Luftqualität. Kiwi, Palmen, Feigen und Reben wachsen hier bis 900 m ü. M. Jeder Nationalpark in einem anderen Land hätte die grösste Freude daran, wenn er auch noch so eine intakte Natur hätte. Ausser Bären und Wölfe sind hier alle früheren einheimischen Tiere anzutreffen. Es ist nur noch eine Zeitfrage, bis die Wölfe und Bären das Valle Cannobina wieder entdecken. Der Nationalpark Val Grande grenzt an das Valle Cannobina. Seit acht Jahren sind die Wildschweine hier im Tal wieder heimisch, Asterix und Obelix hätten die grösste Freude daran.

Die noch Einwohner vom Valle Cannobina sind "Bergleute", trotz der Nähe zum Lago Maggiore. Manchmal trifft man noch Einheimische, die haben so ein "Leuchten" in den Augen. Ich selber habe dieses "Leuchten" noch nicht erreicht, manchmal habe ich ein Glitzern in den Augen, wahrscheinlich vom Rotwein.

Die Geschichten sind zum grössten Teil nur mündlich überliefert. Eine der Geschichten vom Tal: "Im fünfzehnten Jahrhundert fanden in der Gegend von Mailand andauernd Schlachten statt. Die damaligen Italiener kämpften nicht selber, sondern hatten Söldner engagiert: Wie Schweizer, Österreicher, Deutsche und unter anderem auch Schotten. Bleiben wir bei den Schotten, diese standen auf der falschen Seite und mussten nach einer Schlacht flüchten. Die Flucht führte diese Schotten ins Valle Cannobina und schlussendlich nach Gurro. In Gurro angekommen, brachten die Schotten die männliche Bevölkerung um. Die neuen Witwen von Gurro waren so beeindruckt, dass sie sofort die Schotten heirateten. Und heute findet alle drei Jahre in Gurro ein Fest statt, mit Trachten und Folklore. Die von Gurro kommen in Schottenröcken und spielen Dudelsack. Manchmal kommt sogar eine Delegation aus Schottland. Wenn Sie diese Geschichte nicht glauben, besuchen Sie das Museum in Gurro. Jedes Dorf pflegt die eigene Kultur. Jedes Dorf hat eine eigene Tracht. Jedes Dorf hat einen eigenen Dialekt.

Feste werden viele gefeiert. Vor allem im Sommer, Herbst, Winter und im Frühling. Gefeiert werden die Dorfheiligen, die restlichen Heiligen, die Kastanien, Kühe, die man für die Tiefkühltruhe schlachtet usw.

Das Valle Cannobina erreicht man von Cannobio am Lago Maggiore oder über Malesco (Valle Vigezzo). Die einzelnen Orte sind mit dem öffentlichen Verkehrsmittel ab Cannobio "sehr gut" erreichbar. Die Abfahrtszeiten erfahren Sie im Touristenbüro in Cannobio und die Fahrkarten müssen Sie vorher im Tabakgeschäft erwerben. Wichtig: Fragen Sie, wo der Bus abfährt.

Anreise mit dem Auto: Die Strasse durch das Tal ist zum Teil schmal und kurvenreich. Sobald die Strasse an einer Stelle abrutscht, wird diese nach "einiger" Zeit repariert und an dieser Stelle wird dann die Strasse doppelt so breit. In ca. 200 Jahren wird die Strasse zum grössten Teil normal befahrbar sein.

Wandern im Valle Cannobina ist wirklich noch ein Naturerlebnis. Unterwegs trifft man nicht viele Leute mit roten Wandersocken. Es gibt auch sehr viele Wanderungen, die mit Kindern ab 5 Jahren möglich sind. Wenn Sie durch die Kastanienwälder wandern, finden Sie immer einen kleinen Bach, wo Sie sich abkühlen können.

Jedes Dorf im Valle Cannobina hat seinen eigenen Reiz. Gurro: "Hier haben sich die Schotten verirrt". Crealla: "Immer noch ist die Strasse nicht fertig". Spoccia: "Das Schmugglerdorf". Orasso: "Hat das einzige Hotel im Tal". Cursolo: "Man trifft nur Einheimische". Cavaglio: "Auch nur Einheimische". Falmenta: "Eine Bar und ein sehr schöner Dorfkern". Alle Dörfer haben eine sehr schöne Kirche und irgendwo versteckt auch eine Bar. In Gurro, Cursolo und Crealla finden Sie noch einige Frauen, die Tracht tragen.

Restaurants im Valle Cannobina? Viele Möglichkeiten gibt es im Valle Cannobina nicht, aber die wenigen die es hat, sind sehr empfehlenswert. Es gibt noch keine Touristenpreise, der Fremde Gast bezahlt gleichviel wie der Einheimische.

Trattoria degli Operai in Ponte Falmenta:
Ab Mittag gibt es eine warme Küche. Über Mittag empfehlen wir Ihnen das Tagesmenü (Vorspeise, Hauptgang, Wein, Mineralwasser, Kaffee). Gute bürgerliche italienische Küche. Einen Teller Spaghetti und weitere Speisen erhalten Sie zu jeder Tageszeit. Jeweils am Sonntag geschlossen. Hier haben Sie auch die Möglichkeit Lebensmittel einzukaufen.

Trattoria da Ornella e Vinicio in Lunecco:
Empfehlenswert ist das Tagesmenü: Vorspeise (verschiedene), Hauptgang (verschiedene), Wein oder Mineralwasser, Käse und Kaffee. Einheimische Küche sowie weitere italienische Spezialitäten, fragen Sie nach dem aktuellen Angebot. Im Sortiment hat es gepflegte Flaschenweine. Die Küche ist durchgehend geöffnet. Ruhetag ist der Dienstag, ansonsten immer geöffnet.

Angebote im Valle Cannobina

Hotel Belvedere in Orasso - Zimmer und Ferienwohnungen

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