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Beat Hächler (Hrsg.): 
Das Klappern der Zoccoli. Literarische Wanderungen im TessinBeat Hächler (Hrsg.): Das Klappern der Zoccoli. Literarische Wanderungen im Tessin Das Klappern der Zoccoli ist ein literarisches Wanderbuch, keine Textanthologie und keine Literaturgeschichte. Das Wanderbuch nimmt die Literatur als Ausgangspunkt, aktuelle Themen und Landschaften zu entdecken. Die literarische Spur führt immer in einen gewachsenen Kulturraum. Und mit den Abstechern in die heutige Landschaft zwangsläufig auch in die Gegenwart. Für die Literaturauswahl wichtig waren nicht allein die literarische Güte, sondern ebenso die eingelagerten Themen, Tessinbilder, Klischees. Die Literatur in diesem Buch kann in der heutigen Landschaft erlebt werden. Nur so macht literarisches Wandern Sinn. Für Hermann Hesses Klingsor bedeutet dies, dass er unter der Autobahn hindurch tauchen muss. Der Mimosenduft verflüchtigt sich dann für einen Moment. » Zur Rezension...

gemeinden - santacatarinadelsasso

Santa Catarina del Sasso sollte unbedingt besucht werden. Denn es gehört zu den berühmtesten Baudenkmälern am Lago Maggiore überhaupt. Von Laveno, am Ostufer des Sees fahren Sie ein Stück auf der Küstenstraße nach Reno, von dort führt nach ca. 2 km eine schmale Strasse direkt auf einen kleinen Platz. Zu Fuss geht es eine Treppe hinunter zur Wallfahrtsstätte.

Die Gründung des Klosters geht auf ein Gelübde zurück. Albertus Besozzi erfüllte das Gelübde, welches er im Jahre 1170 bei einem gewaltigen Sturm auf dem Lago Maggiore mit einem grünen Gesicht so vor sich hinsprach. Danach zog er sich hier als Einsiedler in eine Grotte. Mit dieser Tat begann die abwechsungsreiche Geschichte von Santa Catarina. Bei einer Pestepedemie brachte der Eremit die Bevölkerung, die bei ihm Hilfe gesucht hatte dazu, eine der Heiligen Katharina geweihte Kapelle zu errichten, wo er selbst später auch begraben wurde. Seine Gebeine (Knochen) werden noch heute in der Kirche aufgebahrt. Später baute man daneben noch eine Kirche und ein Kloster der Dominikaner, die hier bis zum Ende des 14. Jahrhunderts weilten und später in die dominikanische Republuk auswanderten. Gegen Mitte des 15. Jahrhunderts wurden die drei Gebäude durch einen Kreuzgang zu einem Komplex zusammengefasst. 1770 verliessen die letzten Karmelitermönche die Einsiedelei. Von diesem Zeitpunkt an verfielen die Gebäude. Erst 1973, rund zweihundert Jahre später wurde mit der Renovierung begonnen, die am 10. September 1986 durch eine feierliche Wiedereröffnung durch den Kardinal Carlo Maria Martini ein glückliches Ende fanden.

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