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Bernhard Herold Thelesklaf: 
Nationalpark Val Grande: Unterwegs in der Wildnis zwischen Domodossola und Lago MaggioreBernhard Herold Thelesklaf: Nationalpark Val Grande: Unterwegs in der Wildnis zwischen Domodossola und Lago Maggiore Das neue Naturpunkt-Wanderbuch führt in den 1992 geschaffenen Nationalpark Val Grande zwischen Domodossola und dem Lago Maggiore, wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt gelegen. Der Park gilt als größtes Wildnisgebiet Italiens sowie des gesamten Alpenbogens. Manche nennen das Val Grande auch das letzte Paradies. Nach sieben Jahrhunderten intensiver alp- und forstwirtschaftlicher Nutzung entvölkerte sich das Gebiet nach dem Zweiten Weltkrieg vollständig. Seither verwandelt sich die einstige alpine Kulturlandschaft sukzessive in eine "Wildnis". Übrig bleiben alte Wege und romantische Hütten in einer grandiosen Landschaft. Dieser Wanderführer beschreibt 15 ein- bis viertägige Trekkingtouren von einfach bis schwierig durch die beeindruckende Voralpenlandschaft. Übernachtet wird größtenteils in einfachen, aber idyllisch gelegenen Schutzhütten. Umfassende praktische Informationen in dem Buch werden ergänzt mit Wissenswertem über die wechselvolle Geschichte des Val Grande, über Partisanen, Eremiten, Schmuggler und Köhler. » Zur Rezension...

gemeinden - ronco

Ronco s/Ascona, wer auf diesen Namen kam, können wir nicht nachvollziehen. Das s steht für sopra (=oben oder oberhalb). Eigentlich müsste es ja Ronco v/Ascona heissen. Das v steht für vicino (=neben an, vis à vis). Von Porto Ronco kann man mit dem Taxiboot auf die Brissagoinseln fahren.

Ronco mit dem romantischen Dorfkern hat bis heute sein ursprüngliches Aussehen behalten und befindet sich auf einer Terrasse entlang des Hanges auf 350m.ü.M. Drei horizontale Strassen sind untereinander mit malerischen Fusswegen verbunden und ermöglichen es, die historische und kulturelle Vielfalt des Dorfes zu entdecken. Reizvoll ist der gut erhaltene alte Ortskern von Ronco mit seinen hohen Häusern aus dem 17. Jahrhundert und den engen Gassen. Wer ein Auto das breiter als 1,4m ist und keinen 4x4 Antrieb hat, muss wegen der vielen Treppen zu Fuss gehen. Das ursprüngliche Bauerndorf entwickelte sich bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein zu einem Künstlerdorf. So lebten in Ronco und sind auch auf dem dortigen Friedhof begraben der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898-1970), der mit seinem Roman "Im Westen nichts Neues" Millionenauflagen erzielte und der Maler, Graphiker und Schriftsteller Richard Seewald (1889-1976).

Dann gibt es noch die Pfarrkirche San Martino, diese hat zwar sehr alte Ursprünge, präsentiert sich heute aber barockisiert und mit einer vorgesetzten klassizistischen Fassade. Nahe der Pfarrkirche steht die Kapelle Madonna delle Grazie, eine schlichte Barockkapelle aus dem 18. Jahrhundert mit einer sehr schönen toskanischen Vorhalle und Kuppelfresken von Giuseppe Antonio Felice Orelli. Die Kapelle wird heute restauriert und wenn Sie dort vorbeikommen, spenden Sie etwas für die Renovation.

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