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Plinio Martini: 
Fest in RimaPlinio Martini: Fest in Rima Plinio Martini ist ein genauer Kenner der Tessiner Geschichte, des Volksaberglaubens und der Institution der Kirche im Leben der Täler. Mit den beiden Romanen «Nicht Anfang und nicht Ende» («Il fondo del sacco») und «Requiem für Tante Domenica» («Requiem per zia Domenica») hat sich Plinio Martini einen festen Platz in der Tessiner Literatur der Gegenwart gesichert. In der vorliegenden Sammlung mit seinen historischen und volkskundlichen Texten setzt er sich mit dem Tessin seiner Vorfahren auseinander. Er schildert das elende Leben, das die armen Bauern des Maggiatales in die Emigration nach Australien getrieben hat, und er polemisiert vor allem gegen das Bild eines pittoresken und folkloristischen Tessins. » Zur Rezension...

gemeinden - ronco

Ronco s/Ascona, wer auf diesen Namen kam, können wir nicht nachvollziehen. Das s steht für sopra (=oben oder oberhalb). Eigentlich müsste es ja Ronco v/Ascona heissen. Das v steht für vicino (=neben an, vis à vis). Von Porto Ronco kann man mit dem Taxiboot auf die Brissagoinseln fahren.

Ronco mit dem romantischen Dorfkern hat bis heute sein ursprüngliches Aussehen behalten und befindet sich auf einer Terrasse entlang des Hanges auf 350m.ü.M. Drei horizontale Strassen sind untereinander mit malerischen Fusswegen verbunden und ermöglichen es, die historische und kulturelle Vielfalt des Dorfes zu entdecken. Reizvoll ist der gut erhaltene alte Ortskern von Ronco mit seinen hohen Häusern aus dem 17. Jahrhundert und den engen Gassen. Wer ein Auto das breiter als 1,4m ist und keinen 4x4 Antrieb hat, muss wegen der vielen Treppen zu Fuss gehen. Das ursprüngliche Bauerndorf entwickelte sich bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein zu einem Künstlerdorf. So lebten in Ronco und sind auch auf dem dortigen Friedhof begraben der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898-1970), der mit seinem Roman "Im Westen nichts Neues" Millionenauflagen erzielte und der Maler, Graphiker und Schriftsteller Richard Seewald (1889-1976).

Dann gibt es noch die Pfarrkirche San Martino, diese hat zwar sehr alte Ursprünge, präsentiert sich heute aber barockisiert und mit einer vorgesetzten klassizistischen Fassade. Nahe der Pfarrkirche steht die Kapelle Madonna delle Grazie, eine schlichte Barockkapelle aus dem 18. Jahrhundert mit einer sehr schönen toskanischen Vorhalle und Kuppelfresken von Giuseppe Antonio Felice Orelli. Die Kapelle wird heute restauriert und wenn Sie dort vorbeikommen, spenden Sie etwas für die Renovation.

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