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Uwe Ramlow: 
Tessin. Ein ReisebegleiterUwe Ramlow: Tessin. Ein Reisebegleiter Berge, Palmen, Seen: Das Tessin gilt mit seinem milden Klima als die "Sonnenstube der Schweiz" und lockt als "Vorzimmer des Südens". Der Kanton zieht dank einer opulenten Vegetation und der alpinen Eleganz nicht nur unzählige von mediterraner Leichtigkeit träumende Touristen an, auch viele Schriftsteller trafen hier als Durchreisende ein oder fanden - vorübergehend oder für immer - ein neues Zuhause. Dieser Band lädt zu sieben Ausflügen ein, die zu den bekannten oder in Vergessenheit geratenen literarischen Schauplätzen zwischen Sankt-Gotthard-Massiv im Norden und dem Lago di Lugano an der südlichen Grenze zu Italien führen. In Montagnola steht ein Besuch bei Hermann Hesse auf dem Programm, Ausflüge führen zu Max Frisch ins Valle Onsernone sowie zu Lisa Tetzner und Kurt Kläber ins Tal der »Schwarzen Brüder«. Das Centovalli wurde für die amerikanische "Queen of Crime" Patricia Highsmith zum Refugium, der Dichter Stefan George verbrachte die letzten Monate seines Lebens in Minusio bei Locarno. Hugo Ball, Carl Spitteler, Ernest Hemingway, Franz Kafka, Georg Kaiser, Gerhart Hauptmann, Ignazio Silone und viele andere zählen zu dem illustren Kreis von Künstlern, die den Leser als prominente Reiseleiter durchs Tessin führen werden. » Zur Rezension...

gemeinden - ronco

Ronco s/Ascona, wer auf diesen Namen kam, können wir nicht nachvollziehen. Das s steht für sopra (=oben oder oberhalb). Eigentlich müsste es ja Ronco v/Ascona heissen. Das v steht für vicino (=neben an, vis à vis). Von Porto Ronco kann man mit dem Taxiboot auf die Brissagoinseln fahren.

Ronco mit dem romantischen Dorfkern hat bis heute sein ursprüngliches Aussehen behalten und befindet sich auf einer Terrasse entlang des Hanges auf 350m.ü.M. Drei horizontale Strassen sind untereinander mit malerischen Fusswegen verbunden und ermöglichen es, die historische und kulturelle Vielfalt des Dorfes zu entdecken. Reizvoll ist der gut erhaltene alte Ortskern von Ronco mit seinen hohen Häusern aus dem 17. Jahrhundert und den engen Gassen. Wer ein Auto das breiter als 1,4m ist und keinen 4x4 Antrieb hat, muss wegen der vielen Treppen zu Fuss gehen. Das ursprüngliche Bauerndorf entwickelte sich bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein zu einem Künstlerdorf. So lebten in Ronco und sind auch auf dem dortigen Friedhof begraben der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898-1970), der mit seinem Roman "Im Westen nichts Neues" Millionenauflagen erzielte und der Maler, Graphiker und Schriftsteller Richard Seewald (1889-1976).

Dann gibt es noch die Pfarrkirche San Martino, diese hat zwar sehr alte Ursprünge, präsentiert sich heute aber barockisiert und mit einer vorgesetzten klassizistischen Fassade. Nahe der Pfarrkirche steht die Kapelle Madonna delle Grazie, eine schlichte Barockkapelle aus dem 18. Jahrhundert mit einer sehr schönen toskanischen Vorhalle und Kuppelfresken von Giuseppe Antonio Felice Orelli. Die Kapelle wird heute restauriert und wenn Sie dort vorbeikommen, spenden Sie etwas für die Renovation.

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