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Uwe Ramlow: 
Tessin. Ein ReisebegleiterUwe Ramlow: Tessin. Ein Reisebegleiter Berge, Palmen, Seen: Das Tessin gilt mit seinem milden Klima als die "Sonnenstube der Schweiz" und lockt als "Vorzimmer des Südens". Der Kanton zieht dank einer opulenten Vegetation und der alpinen Eleganz nicht nur unzählige von mediterraner Leichtigkeit träumende Touristen an, auch viele Schriftsteller trafen hier als Durchreisende ein oder fanden - vorübergehend oder für immer - ein neues Zuhause. Dieser Band lädt zu sieben Ausflügen ein, die zu den bekannten oder in Vergessenheit geratenen literarischen Schauplätzen zwischen Sankt-Gotthard-Massiv im Norden und dem Lago di Lugano an der südlichen Grenze zu Italien führen. In Montagnola steht ein Besuch bei Hermann Hesse auf dem Programm, Ausflüge führen zu Max Frisch ins Valle Onsernone sowie zu Lisa Tetzner und Kurt Kläber ins Tal der »Schwarzen Brüder«. Das Centovalli wurde für die amerikanische "Queen of Crime" Patricia Highsmith zum Refugium, der Dichter Stefan George verbrachte die letzten Monate seines Lebens in Minusio bei Locarno. Hugo Ball, Carl Spitteler, Ernest Hemingway, Franz Kafka, Georg Kaiser, Gerhart Hauptmann, Ignazio Silone und viele andere zählen zu dem illustren Kreis von Künstlern, die den Leser als prominente Reiseleiter durchs Tessin führen werden. » Zur Rezension...

gemeinden - laveno

Laveno liegt in der Mitte einer tiefen Bucht, in der einst die Strasse, die von Varese über Voltorre zum Lago Maggiore führte, hier endete. Im nördlichen Vorgebirge erhebt sich eine österreichische Festung, die im 18.Jh. auf den Überresten einer antiken Festung, wahrscheinlich mittelalterlichen Ursprungs von der nichts geblieben ist, errichtet wurde. Im Mai 1856 belagerte Garibaldi diese Festung 32 Tage lang, umsonst. Den österreichischen Truppen gelang die Flucht über den See bis in die Schweiz, wo diese Asyl beantragten. Einige Gesuche sind heute noch hängig.

Die Festung "Parco Castello" ist heute eine öffentliche Parkanlage (täglich geöffnet von April bis September und von Oktober bis März nur am Samstag und Sonntag offen). Wenn man am Ufer steht, sieht man auf der rechten Seite das stillgelegte Keramikwerk der Società Ceramica Italiana Richard Ginori, ein recht trauriger Anblick heute. Die Ginori-Gesellschaft wurde 1856 gegründet und hatte einen glücklichen Start. In Kürze erreichte sie beachtliche Erfolge mit der Herstellung von Porzellan und Haushaltswaren. Die Jahre von 1922 bis 1950 waren wohl die produktivsten, 1951 beschäftigte die Gesellschaft in seinen Werken in Laveno und Cerro 2300 Arbeitnehmer. Am Anfang der 60er Jahre geriet das Unternehmen zusehend in Schwierigkeiten und machte kurz danach den Schirm zu. Geblieben ist lediglich eine kleine Produktionsstätte. Beweisstücke der gepflegten Tradition sind im Keramikmuseum "Museo della Ceramica Civica Raccolta di Terraglia" in Cerro, einem alten Fischerort, zu begutachten

Wer schwindel- und kotzfrei ist, muss unbedingt mit der Kübelbahn von Laveno auf den auf den Monte Sasso del Ferro 1'062m ü.M. Hier hat man einen Panoramablick auf den Lago Maggiore und bis zum Monte Rosa. Der Monte Sasso del Ferro ist auch ein Mekka für Gleitschirmfliegen, Paragleiten, Gleitsegeln und Deltafliegen. Die Thermik ist so brutal, dass einige dieser Wilden bis heute noch nicht landen konnten. Direkt bei der Bergstation hat es ein Restaurant und ein Hotel. Zu Fuss kann man wieder nach Laveno wandern, ca. 89 - 99 Minuten. Bevor es steil wird, kommt das "Campanna Gigliola", ein Restaurant das vor allem selbst erzeugte Produkte einem auf den Tisch knallt. Kurz: "Empfehlenswert". Leider kriegt man beim Abschied immer einen selbstgebrannten Grappa.

Laveno ist ein idealer Ausgangspunkt mit der Eisenbahn nach Mailand zu fahren und wer zu faul ist, mit dem Auto rund um den Lago Maggiore zu fahren, kann hier mit der Autofähre rüber nach Intra-Pallanza.

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