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Giovanni Orelli: 
Der lange WinterGiovanni Orelli: Der lange Winter Giovanni Orellis Erstling "Der lange Winter" wurde 1964 noch im Manuskript mit dem Veillon-Preis ausgezeichnet und machte den Tessiner Autor mit einem Schlag bekannt. Nüchtern und präzis schildert Orelli die Bedrohung eines kleinen Dorfes im Bedrettotal durch gewaltige Schneemassen und zeigt, wie "die vordergründige Realität sich allmählich in Versatzstücke auflöst und das Vertraute dem Unheimlichen weicht" (Alice Vollenweider). Die Bewohner müssen entscheiden, ob sie im Dorf bleiben wollen oder ob sie ins sichere Tal ziehen. Und da verlieren die Alten Einfluss, die Jungen setzen sich durch, voller Neugier auf das, was sie erwartet. Mit "Der lange Winter" verabschiedete sich Giovanni Orelli vom Bedrettotal, wo er aufgewachsen ist, ebenso wie von der Tessin-Idylle. » Zur Rezension...

gemeinden - canneroriviera

Cannero Riviera ist eine entzückende Sommerfrische, die auf der von der Mündung des Bergbaches Cannero gebildeten Landzunge liegt. Gegen die Nordwinde durch den Monte Carza geschützt, geniesst Cannero das mildeste Klima am ganzen See. Cannero war schon in römischer Zeit besiedelt (Canerae) und taucht in Urkunden des späten 10. Jhdts. auf. Im Mittelalter war es im Besitz der Bischöfe von Novara und fiel dann an die Visconti, wobei es sich seine eigenen Statuten sicherte. Dann kam es an die Borromäer, neben denen allerdings auch noch andere Feudalherren einen gewissen Einfluss behielten. Auf die Herrschaft der Spanier folgten auch hier, wie überall in den Orten am Piemontesischen Ufer, die Österreicher und die Savoyer. Und heute die Deutschen und Schweizer.
Von der Uferpromenade geniesst man eine umfassende Aussicht: von Südosten nach Nordosten wird der ganze südliche Teil des Sees sichtbar, die Berge von Laveno und der Valcuvia, vom Sasso dei Ferro bis zum Monte S. Martino, die Berge der Valtravaglia mit dem Monte Imprada und dem Pian della Nave und genau gegenüber von Cannero, liegt Luino.

Auf den beiden vor Cannero gelegenen Inselchen standen früher zwei Schlösser, Malpaga genannt, die zwischen dem 12. und 14. Jhdt. erbaut worden waren. Gegen Ende des 14. Jhdt. wurden sie die Festung der fünf Gebrüder Mazzarditi, die Söhne eines Metzgers aus Ronco waren und dem Strassenraub nachgingen. Zum Glück gibt es nur wenige Nachkommen, die dieses Gewerbe heute als Wirte und Hoteliers noch nachgehen. Zahlreiche Legenden haben sich um diese Brüder gebildet, der Wildeste von ihnen, Antonio, genannt Carmagnola. Dieser veranlasste als Krönung seiner zahllosen Missetaten einen seiner Brüder, einen Mönch zu ermorden, um in seiner Kutte in ein Kloster einzudringen und eine Nonne zu entführen, hier hört leider die Geschichte auf. Dieses Verbrechen wurde den Uferbewohnern durch ein wunderbares Ereignis offenbart. Ein Fischer nämlich behauptete, er habe die riesige Gestalt eines Mönches auf dem Monte Carza gesehen. So kam die Nachricht von der Freveltat zu Filippo Maria Visconti, der zur Strafe die unheilvolle Burg abreißen ließ (1414). Auf den Ruinen ließ Lodovico Borromeo ein Schloss erbauen (1519- 1521), das zu Ehren der aus Padua gebbürtigen Stammfamilie der Borromäer " La Vitaliana" genannt wurde. Übriggeblieben sind nur noch die malerischen Ruinen. Die Inseln mit den Ruinen sind heute ein beliebter Ausflugspunkt und rüber kommen Sie, wenn Sie eine Badehose anziehen und rüber schwimmen oder ein Boot in Cannero mieten.

Kommen wir zurück in die Gegenwart. Cannero ist heute an der Uferpromenade autofrei. Hier befinden sich auch einige Hotels und Restaurants. Einige Restaurants sind versteckt im alten Dorfkern. Besonders empfehlenswert sind die Fischgerichte. Cannero besitzt zudem einen schönen Badestrand und einen Campingplatz. Im März zieht eine internationale Kamelienschau Blumenfreunde aus aller Welt an. Und wie könnte es anders nicht sein, oberhalb von Cannero in Viggiona lebt Moravia. Die "Kameliendame" des Lago Maggiore ist eine international anerkannte Künstlerin. Sie setzt die Schönheiten der Region in traumhafte, transparente Bilder um.

Oberhalb von Cannero gibt es noch die Ortschaften Viggiona und Trarego, ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Kastanienwälder. In Viggiona und Trarego hat es mehrere Restaurants und je ein Hotel. Besonders empfehlen wir Ihnen einen Ausflug mit dem Auto oder mit dem Bike. Von Cannero hinauf nach Viggiona, dann weiter nach Trarego und dann rechts nach Alpe Colle. Hier oben haben Sie einen der schönsten Aussichtspunkte hier am Lago Maggiore. Wenn Sie die Alpe Colle erreicht haben, lohnt sich noch ein Abstecher zur Alpe Archia. Hier hat es einen Agritourismusbetrieb (geöffnet von Mai - Oktober). Am Samstag und Sonntag gibt es immer Polenta mit verschiedenem Fleisch von eigenen Tieren, die dummerweise am Freitag vor dem Bauerhof vorbeigingen und erschlagen wurden. Alle Speisen werden selber hergestellt. Übernachtung in einer Gruppenunterkunft oder im Zimmer ist möglich.

Von der Alpe Colle geht es weiter nach Verbania-Intra. Und von Intra zurück nach Cannero.

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