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Martin Weiss: 
Urchuchi - Tessin und MisoxMartin Weiss: Urchuchi - Tessin und Misox "Urchuchi ist eine Entdeckungsreise in das kulinarische Erbe der Schweiz. 70 Restaurants, in denen Schweizer Spezialitäten frisch und innovativ zubereitet werden, stellt der Autor Martin Weiss in ausführlichen Reportagen vor. Urchuchi portraitiert Kochkünstler wie den Pilzguru Thuri Maag, den Kochpoeten Stefan Wiesner aus dem Entlebuch, aber auch Bauernköchinnen wie die 80-jährige Lorenza Caminada in Vrin, die als einzige noch weiss, wie man Amplius zubereitet. Dazu kommen rund 300 weitere Restaurant- und Einkaufstipps sowie Hintergrundberichte über wieder entdeckte alte Schweizer Produkte. Das Buch ist eine sympathische Kampfansage gegen Fastfood und globalisierte Geschmacksverdünnung - ein sehr gut gemachtes Schaufenster des kulinarischen Erbes der Schweiz, das stark an Terrain zurückgewinnt. art-tv war an der Vernissage dabei." (art-tv.ch) » Zur Rezension...

gemeinden - baveno

Baveno, ehemalige Hochburg des britischen Edeltourismus. Diese ehemaligen Säufer verbringen jetzt zum Glück ihren Urlaub auf Mallorca. Seit Beginn des 19.Jh. ist Baveno ein renommierter Ferienort, wie man an den wunderschönen Villen der Gegend merkt, u. a. die Villa Henfrey (heute Villa Branca), welche die Königin Victoria von England beherbergte, und die Villa Fedora, die dem Komponisten Umberto Giordano gehörte. Die Villa Fedora und ihr großer Park ist heute öffentlich zugänglich und beherbergt die Handelskammer. Von Baveno aus unternahm der Richard Wagner seine Pilgerfahrten in Italien, aber erst, wenn er sich einige Kilos in Baveno angefressen hatte.

Baveno war wegen seiner Steinbrüche schon sehr viel früher bekannt, aus deren rosa Granit u.a. die Basilika San Paolo in Rom und die Galerie Vittorio Emanuele in Mailand gebaut sind. Der industrielle Abbau des rosa Granit begann aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts und wird bis heute fortgeführt. Sehenswert ist die Pfarrkirche SS Gervasio e Protasio, eine im 18. Jahrhundert umgestaltete romanische Basilika aus dem 11./12. Jahrhundert und die Wartehalle der Schiffsanlegestelle, im schönsten Jugendstil. Idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug auf die Borromäischen Inseln.

Feriolo, drei Kilometer vor Baveno, wenn man vom Ortasee, Mergozzo oder von Verbania kommt, hat sich noch den Charakter eines Steinmetz- und Fischerdorfes bewahrt. Wenn Sie Glück haben, können Sie jeweils am Mittwoch und Samstag gegen 18 Uhr einen alten Brauch beobachten. Die Steinmetze kommen mit einem rosaroten Granitstein runter zum Hafen und dürfen die von den Fischern gefangenen Fische totschlagen.

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