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Giovanni Orelli: 
Der lange WinterGiovanni Orelli: Der lange Winter Giovanni Orellis Erstling "Der lange Winter" wurde 1964 noch im Manuskript mit dem Veillon-Preis ausgezeichnet und machte den Tessiner Autor mit einem Schlag bekannt. Nüchtern und präzis schildert Orelli die Bedrohung eines kleinen Dorfes im Bedrettotal durch gewaltige Schneemassen und zeigt, wie "die vordergründige Realität sich allmählich in Versatzstücke auflöst und das Vertraute dem Unheimlichen weicht" (Alice Vollenweider). Die Bewohner müssen entscheiden, ob sie im Dorf bleiben wollen oder ob sie ins sichere Tal ziehen. Und da verlieren die Alten Einfluss, die Jungen setzen sich durch, voller Neugier auf das, was sie erwartet. Mit "Der lange Winter" verabschiedete sich Giovanni Orelli vom Bedrettotal, wo er aufgewachsen ist, ebenso wie von der Tessin-Idylle. » Zur Rezension...

gemeinden - baveno

Baveno, ehemalige Hochburg des britischen Edeltourismus. Diese ehemaligen Säufer verbringen jetzt zum Glück ihren Urlaub auf Mallorca. Seit Beginn des 19.Jh. ist Baveno ein renommierter Ferienort, wie man an den wunderschönen Villen der Gegend merkt, u. a. die Villa Henfrey (heute Villa Branca), welche die Königin Victoria von England beherbergte, und die Villa Fedora, die dem Komponisten Umberto Giordano gehörte. Die Villa Fedora und ihr großer Park ist heute öffentlich zugänglich und beherbergt die Handelskammer. Von Baveno aus unternahm der Richard Wagner seine Pilgerfahrten in Italien, aber erst, wenn er sich einige Kilos in Baveno angefressen hatte.

Baveno war wegen seiner Steinbrüche schon sehr viel früher bekannt, aus deren rosa Granit u.a. die Basilika San Paolo in Rom und die Galerie Vittorio Emanuele in Mailand gebaut sind. Der industrielle Abbau des rosa Granit begann aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts und wird bis heute fortgeführt. Sehenswert ist die Pfarrkirche SS Gervasio e Protasio, eine im 18. Jahrhundert umgestaltete romanische Basilika aus dem 11./12. Jahrhundert und die Wartehalle der Schiffsanlegestelle, im schönsten Jugendstil. Idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug auf die Borromäischen Inseln.

Feriolo, drei Kilometer vor Baveno, wenn man vom Ortasee, Mergozzo oder von Verbania kommt, hat sich noch den Charakter eines Steinmetz- und Fischerdorfes bewahrt. Wenn Sie Glück haben, können Sie jeweils am Mittwoch und Samstag gegen 18 Uhr einen alten Brauch beobachten. Die Steinmetze kommen mit einem rosaroten Granitstein runter zum Hafen und dürfen die von den Fischern gefangenen Fische totschlagen.

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