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Literaturtipp |
Martin Weiss: Urchuchi - Tessin und Misox "Urchuchi ist eine Entdeckungsreise in das kulinarische Erbe der Schweiz. 70 Restaurants, in denen Schweizer Spezialitäten frisch und innovativ zubereitet werden, stellt der Autor Martin Weiss in ausführlichen Reportagen vor. Urchuchi portraitiert Kochkünstler wie den Pilzguru Thuri Maag, den Kochpoeten Stefan Wiesner aus dem Entlebuch, aber auch Bauernköchinnen wie die 80-jährige Lorenza Caminada in Vrin, die als einzige noch weiss, wie man Amplius zubereitet. Dazu kommen rund 300 weitere Restaurant- und Einkaufstipps sowie Hintergrundberichte über wieder entdeckte alte Schweizer Produkte. Das Buch ist eine sympathische Kampfansage gegen Fastfood und globalisierte Geschmacksverdünnung - ein sehr gut gemachtes Schaufenster des kulinarischen Erbes der Schweiz, das stark an Terrain zurückgewinnt. art-tv war an der Vernissage dabei." (art-tv.ch) Zur Rezension... |
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La Lupa ist anders. Wenn die in Zürich lebende Tessinerin italienische
Lieder oder Gedichte singt, taucht sie in die Ozeane der Gefühle
ein - und mit ihr das Publikum. Was heisst singen: La Lupa erleidet die
melancholisch-tragischen Texte. Dann trägt ihr Vortrag Brecht'sche
Züge. Doch wo echter Witz vor (fast) nichts haltmacht, darf Tragik
komisch werden, Frivolität ergreifend. Dort hat - wie im wirklichen
Leben - überschäumende Lebenslust neben stiller Trauer Platz,
einladende Weiblichkeit neben ernster Zurückhaltung. La Lupa präsentiert
aber keine Show, sie ist eine.
La Lupas beeindruckende Bühnenpräsenz ist von entwaffnender
Natürlichkeit. So bestimmt auch nicht die ausgeklügelte Dramaturgie
Ablauf und Gestik. Das Leben selbst, La Lupas ureigene Lebensfreude wie
ihre Leidensfähigkeit machen die Darbietung zur Schau. Und wo das
Leben so spielt, spielt auch La Lupa: in Theatern, in Gärten, Schlössern,
Museen und Sälen, auf Plätzen, auf Terrassen, Dächern und
Schiffen. Die Texte singt La Lupa in ihrer Muttersprache. Und wer kein
Italienisch versteht - versteht trotzdem.
La Lupa ist eben wirklich anders. Weitere
Informationen...
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Alice Vollenweider: Frischer Fisch und wildes Grün. Essen im Tessin
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Alice Vollenweiders Büchlein zur Tessiner Küche ist mit Sicherheit
auf sachlicher Ebene eines der besten zum Thema geschriebenen. Dazu, dass es
auch mit großer Lust zu lesen ist, trägt neben Frau Vollenweiders
Lust am Ausdruck und ihrem sicheren Gespür für unterhaltsame Anekdoten
auch die Auswahl ihrer Gesprächspartner bei. Denn sicher ist es ein großes
Glück, sich mit Diego Orelli über hunderte Käsesorten unterhalten
zu können oder sich mit Fabio Pusterla über Linsengerichte austauschen
zu dürfen. Der Autorin gelingt es mühelos und zielsicher, das Besondere
an Land, Leuten und - in bestem Einklang - Wein und Küche in anekdotischen
Skizzen auferstehen zu lassen. Die Begeisterung der Maispfleger aus der Magadinoebene
oder der Winzer und Kräutersammler überträgt sich in höchst
einladender Weise auf die Beschreibung der Begegnungen und der gemeinsam genossenen
Gerichte.
Und so verbinden sich sehr sachkundige Anmerkungen zur Kulturgeschichte des
Tessins, launige Gespräche mit Weintrinkern und Weinbauern und die aufgeführten
Rezepte und äußerst praktischen Zubereitungshinweisen zu einem sehr
kurzweiligen Lesegenuß. Frau Vollenweiders gefühlte Nähe zur
Region, ihren Menschen und deren Küche verbindet sich in den Texten zu
einer ausgemacht spürbaren Sinnlichkeit, die dem Thema des Buches sehr
angemessen ist und beinahe den Duft frischer Kräuter oder rauchiger Polenta
heraufbeschwört. Ein sehr lesbares und gut nachkochbares Kochbuch, das
zudem noch in einem Zug wegzulesen ist? Seit Trefzers "I
Sapori del Piemonte" hatte ich so etwas nicht mehr auf meinem Schreibtisch.
Und bevor Puristen zusammenzucken: Selbstverständlich gibt es keine "Tessiner
Küche" als solche und insofern unterscheiden sich die kargen Gerichte
der Bergbauern deutlich von denen der Ebene oder der See-Anrainer oder lombardisch
beeinflussten Speisen. Aber es geht der Autorin nicht darum, ein Nachschlagewerk
zu schaffen. Die Tessiner Küche ist wie jede lebendige Küche einem
Wandel unterworfen, steten Einflüssen ausgesetzt und trifft zudem noch
auf persönliche Vorlieben, "so dass aus Hypothesen, Nuancen und besonderen
Akzenten schliesslich eine wohlschmeckende Realität entstanden ist".
Wem etwas an bodenständiger, wenig überfeinerter aber höchst
gesunder und biologisch einwandfreier Esskultur liegt, dem sei dieses wunderbare
Buch wärmstens ans Herz gelegt. Und falls Sie denn ins Tessin reisen, haben
Sie ganz nebenbei auch noch einen hervorragenden kulinarischen Einkaufs- und
Reiseführer erworben.
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Weiterführend... |
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| Segeln
auf dem Lago Maggiore |
Ein
Segeltrip auf dem Lago Maggiore ist nun wirklich ein unvergessliches
Erlebnis. Wenn Sie einen Tag, ein Wochenende oder eine Woche auf dem
See verbringen möchten, mit Freunden oder Familie oder romantisch
zu zweit, mit Musik, Abendessen oder nur Frühstück, dann
habe ich hier etwas ganz besonderes für Sie gefunden:
Segeln
Lago Maggiore... |
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