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Literaturtipp |
Bernhard Herold Thelesklaf: Nationalpark Val Grande: Unterwegs in der Wildnis zwischen Domodossola und Lago Maggiore Das neue Naturpunkt-Wanderbuch führt in den 1992 geschaffenen Nationalpark Val Grande zwischen Domodossola und dem Lago Maggiore, wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt gelegen. Der Park gilt als größtes Wildnisgebiet Italiens sowie des gesamten Alpenbogens. Manche nennen das Val Grande auch das letzte Paradies. Nach sieben Jahrhunderten intensiver alp- und forstwirtschaftlicher Nutzung entvölkerte sich das Gebiet nach dem Zweiten Weltkrieg vollständig. Seither verwandelt sich die einstige alpine Kulturlandschaft sukzessive in eine "Wildnis". Übrig bleiben alte Wege und romantische Hütten in einer grandiosen Landschaft. Dieser Wanderführer beschreibt 15 ein- bis viertägige Trekkingtouren von einfach bis schwierig durch die beeindruckende Voralpenlandschaft. Übernachtet wird größtenteils in einfachen, aber idyllisch gelegenen Schutzhütten. Umfassende praktische Informationen in dem Buch werden ergänzt mit Wissenswertem über die wechselvolle Geschichte des Val Grande, über Partisanen, Eremiten, Schmuggler und Köhler. Zur Rezension... |
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La Lupa ist anders. Wenn die in Zürich lebende Tessinerin italienische
Lieder oder Gedichte singt, taucht sie in die Ozeane der Gefühle
ein - und mit ihr das Publikum. Was heisst singen: La Lupa erleidet die
melancholisch-tragischen Texte. Dann trägt ihr Vortrag Brecht'sche
Züge. Doch wo echter Witz vor (fast) nichts haltmacht, darf Tragik
komisch werden, Frivolität ergreifend. Dort hat - wie im wirklichen
Leben - überschäumende Lebenslust neben stiller Trauer Platz,
einladende Weiblichkeit neben ernster Zurückhaltung. La Lupa präsentiert
aber keine Show, sie ist eine.
La Lupas beeindruckende Bühnenpräsenz ist von entwaffnender
Natürlichkeit. So bestimmt auch nicht die ausgeklügelte Dramaturgie
Ablauf und Gestik. Das Leben selbst, La Lupas ureigene Lebensfreude wie
ihre Leidensfähigkeit machen die Darbietung zur Schau. Und wo das
Leben so spielt, spielt auch La Lupa: in Theatern, in Gärten, Schlössern,
Museen und Sälen, auf Plätzen, auf Terrassen, Dächern und
Schiffen. Die Texte singt La Lupa in ihrer Muttersprache. Und wer kein
Italienisch versteht - versteht trotzdem.
La Lupa ist eben wirklich anders. Weitere
Informationen...
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Jonny Rieger: Ein Balkon über dem Lago Maggiore
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"Ach, ich weiß, ich weiß... Und mir wird ganz miserabel
zumute, wenn ich an den Tag denke, an dem ich meine sieben Sachen zusammensuche,
in den Koffer werfe, und von hier abhauen muß. So was dürfte nie
aufhören -- hat mir mal ein Mädchen unter ganz bestimmten Umständen
erklärt. Nicht so unrecht. Im Jammertal unserer Welt ist die Seligkeit
immer nur kärglich kurz bemessen."
Jonny Riegers Reiseerzählung sei jedem ans Herz gelegt, den jemals am
Ufer des Lago Maggiore die Ahnung beschlichen hat, er sei mindestens 50 Jahre
zu spät angekommen. Jedem, der je morgens um 6 aufstand, um dem Touristengetöse
zu entgehen, jedem, der je sein Autokennzeichen verbergen wollte, weil ihm das
dümmlich-großkotzige Gebaren seiner Landsleute Übelkeit bereitet,
jedem, dem angesichts verlassener Almen und zu Mailänder Sommerresidenzen
verkommener Bergbauernhöfe das Herz blutet, jedem, der hinter dem "Heidiland"
Verzasca-Tal noch die übertünchte Kulturlandschaft erahnen kann. Jedem,
der gern noch den Alten aus dem Schmugglernest Indemini gelauscht hätte
und der ohne zu zögern den Monte Tamaro besteigen würde, nur um dem
Gewöll der Uferstraße zu entfliehen.
Nur für astreine Nostalgiker also.
Todschicke höhensonnengebräunte Schweizerinnen mit Lippen wie Autoreifen,
fast alle Mountainbiker sowie alle, die den See nur aus Karel Gotts unseligem
Schlager kennen, können vermutlich mit Rieger nichts anfangen. In-Restaurants
finden sich in diesem Buch nicht, keine Tips für "total ursprüngliche"
Wochenmärkte und Schnäppchen im Fabrikverkauf, keine Diskotheken,
Einkaufszentren, Transportmittel. Keine ADAC-Rufnummern, nicht mal aussagekräftige
Wanderrouten. Keine punktgenaue Beschreibung der abzuklappernden touristischen
Highlights.
Rieger heute nochmals zu lesen ist Archäologie. Sein gemächlicher
Erzählstil läßt die Mittagshitze in einem autofreien Ronco erahnen.
Viel mehr, als die echte Mittagshitze in Ronco dies heute vermag. Rieger versteht
etwas vom Wandern - er ist Landstreicher gewesen und hat als Auslandskorrespondent
einer deutschen Arbeiterzeitung quasi die ganze Welt bereist. Er versteht etwas
vom Erzählen und er versteht etwas von den Menschen. Mehr kann man von
einem guten Autoren nicht erwarten.
Und lassen Sie sich nicht verführen: Wenn Ihnen Riegers Buch gefällt,
fahren Sie bitte nicht ins Tessin.
Kai Tippmann
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Weiterführend... |
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| Segeln
auf dem Lago Maggiore |
Ein
Segeltrip auf dem Lago Maggiore ist nun wirklich ein unvergessliches
Erlebnis. Wenn Sie einen Tag, ein Wochenende oder eine Woche auf dem
See verbringen möchten, mit Freunden oder Familie oder romantisch
zu zweit, mit Musik, Abendessen oder nur Frühstück, dann
habe ich hier etwas ganz besonderes für Sie gefunden:
Segeln
Lago Maggiore... |
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